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#1 |
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Erfahrener Benutzer
Moderator
Registriert seit: 11.11.2003
Ort: Hannover
Beiträge: 4.905
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Hi,
wer von Euch setzt Berwerbungstests ein? Wo habt Ihr diese her? Ich würde mir diese gerne mal anschauen wollen und Eure Erfahrungen damit wissen
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Thomas Esders Die Seite für Fachinformatiker-Ausbilder: http://www.fi-ausbilden.de Ich: http://www.fi-ausbilden.de/forum/sho...73&postcount=2 |
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#2 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 07.06.2004
Beiträge: 2
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Hallo,
zunaechsteinmal: ich bin kein Ausbilder - habe mich genaugenommen erst fuer die Ausbildung als FI beworben und warte nun Hoffnungsvoll auf die ersten Antworten. Nach zwei Vorstellungsgespraechen habe ich folgende Erfahrungen bezueglich Bewerbungstests gesammelt: Firma A hat mir bevor sie mich einluden einen Fragenkatalog per E-Mail geschickt. Dieser war stark technisch bezogen (Fragen gingen sehr ins Detail) und schon relativ anspruchsvoll war (soweit ich das beurteilen kann). Habe den Test am selben Tag nach etwa zwei Stunden Arbeit zurueckgeschickt. Beim Vorstellungsgespraech selber kamen dann wieder ein paar sehr technische Fragen. Diese Firma sucht wohl jemanden der sich bereits ein wenig in genau dem Bereich auskennt. Firma B hat mich eingeladen und nach dem eigentlichen Gespraech einen zweiteiligen Test durchgefuehrt. Der erste Teil war in 2 Stunden zu loesen und mit allen moeglichen Fragen gespickt, angefangen mit ein paar Geometrieaufgaben, Prozentrechnung. Englischaufgaben waren auch dabei, sowie ein paar Fragen zu IT allgemein und ein paar "Denksportaufgaben" wie man sie auch in Raetselhefeten findet (Magisches Quadrat). Der zweite Teil war in 10 Minuten zu loesen und war ein reiner Logiktest mit Zahlenfolgen und Folgen von Grafiken. Bis auf ein paar wenige Aufgaben fand ich den Tests nicht soo Anspruchsvoll aber man weiss ja nicht wo man ggf. mal daneben gegriffen hat. Waehrend ich als Abiturient den Test von Firma B recht einfach fand, haette ich den von Firma A ohne Vorkenntnisse sicher nicht bewaetligen koennen. Also es gibt einige Unterschiede: Test per E-Mail <-> schriftlicher Test nach, vor dem Vorstellungsgespraech. Allgemeinwissen (Englisch, Mathe, IT), "Intelligenztest" <-> stark fachbezogener Test. |
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Moderator
Registriert seit: 11.11.2003
Ort: Hannover
Beiträge: 4.905
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Hi!
Super, Danke für die Info! Weitere Erfahrungen?
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Thomas Esders Die Seite für Fachinformatiker-Ausbilder: http://www.fi-ausbilden.de Ich: http://www.fi-ausbilden.de/forum/sho...73&postcount=2 |
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
Moderator
Registriert seit: 04.12.2003
Ort: Regensburg
Beiträge: 2.541
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Da wir regelmäßig sehr viele Bewerbungen haben, wird die erste "Welle" aufgrund der Bewerbung ausgefiltert, sprich an Hand von Bewerbung und Noten.
Die Bewerber, die anschließend zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, müssen vor dem Gespräch einen Einstellungstest machen. Das Testergebnis dient aber nur als Auswahlkriterium bei "Wackelkandidaten", der meiste Wert wird auf den persönlichen Eindruck beim Vorstellungsgespräch gelegt. Die Tests habe ich selbst zusammengestellt, dazu habe ich mir Anregungen aus Standardtests (erhätlich beim uform-Verlag, wo's auch die IHK-Prüfungen gibt) und aus dem Internet geholt. |
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Moderator
Registriert seit: 11.11.2003
Ort: Hannover
Beiträge: 4.905
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Hi,
das mit den Test vom U-Form-Verlag kannte ich noch gar nicht... Danke. Ich denke, ich werde die mir auch mal besorgen.
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Thomas Esders Die Seite für Fachinformatiker-Ausbilder: http://www.fi-ausbilden.de Ich: http://www.fi-ausbilden.de/forum/sho...73&postcount=2 |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.07.2004
Beiträge: 275
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Ich finde es sehr fragwürdig, wenn im Einstellungstest sehr tiefgehende technische Fragen gestellt werden und die Beantwortung offensichtlich das Auswahlkriterium ist (siehe A). Das riecht für mich nach einer Suche nach billigen Arbeitskräften, nicht nach einer Ausbildung.
Bei uns wird grundsätzlich jeder, der die formalen Kriterien (z.B. Alter, Schulabschluss) erfüllt, zum schriftlichen Teil des Auswahlverfahrens zugelassen. In diesem Test prüfen wir stark allgemeine Schlüsselqualifikationen: Erfassen von logischen Zusammenhängen, Textverständnis, Rechtschreibung, Wiedergabe von Informationen etc. IT-Vorkenntnisse natürlich auch, aber nicht mit erster Priorität. Die Testbesten laden wir dann zu einem mündlichen Verfahren ein. Im Mittelpunkt steht ein Vortrag über ein IT-nahes (schul-/Zeitschriftenwissen sollte ausreichen) Thema und anschließende führerlose Gruppendiskussion zwischen 4 bis 6 Auszubildenden. Ich bin durch die Erfahrung der Praxis von diesem Verfahren überzeugt. Wir gewinnen dadurch Auszubildende, die in der Regel keine Probleme mit den Anforderungen von Berufsschule und Ausbildungsrahmenplan haben. Es hat sich herausgestellt, dass Azubis mit enormen Vorkenntnissen in bestimmten Bereichen teilweise schlechtere Noten/Prüfungsleistungen im Ganzen zeigen (natürlich nicht in IHREM Spezialgebiet). Oder diese speziellen Kenntnisse eines Gebietes die Auszubildenden dazu verleiten, alle Nutzer für Idioten zu halten. So sehen dann z.B. auch die Schulungsproben aus: Ziel nicht erreicht, die Schulungsteilnehmer haben den Azubi nicht verstanden. |
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#7 | |
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Erfahrener Benutzer
Moderator
Registriert seit: 11.11.2003
Ort: Hannover
Beiträge: 4.905
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Hab ich per PN bekommen und fand es gut, daher hier "offiziell"...
Zitat:
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Thomas Esders Die Seite für Fachinformatiker-Ausbilder: http://www.fi-ausbilden.de Ich: http://www.fi-ausbilden.de/forum/sho...73&postcount=2 |
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
Moderator
Registriert seit: 04.12.2003
Ort: Regensburg
Beiträge: 2.541
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Nochmal zu den Einstellungstests:
Wir wollen damit nicht die Vorkenntnisse der künftigen Auszubildenden ermitteln, sondern die Konzentrationsfähigkeit, logisches und abstraktes Denken, sprachliches Vermögen u.ä. Dies alles sind, meiner Meinung nach, Dinge, die ein Auszubildender als Voraussetzungen für den Beruf Fachinformatiker / Anwendungsentwicklung braucht. Vorkenntnisse im IT-Bereich werden weder verlangt noch erwartet und spielen bei der Entscheidung für einen Auszubildenden eine eher untergeordnete Rolle. Der Grund: häufig ist es durchaus positiv, wenn ein Azubi schon Kenntnisse mitbringt, erfahrungsgemäß sind diese Vorkenntnisse aber in vielen Fällen auch "im Weg" bei der Integration in die Firma. Hier (wie wohl in allen Firmen) wird nach festgelegten Richtlinien Software entwickelt, angefangen von Code-Conventions bis zu definierten Projektabläufen. Wenn man diese Dinge von Anfang an "unbelastet" verinnerlicht, werden sie sebstverständlich. Wenn man aber erst mühsam bereits erlernte Vorgehensweisen über Bord werfen und dafür andere beachten muss, ist das bedeutend schwerer und man ist immer versucht, in die alten Strukturen zurückzufallen. |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.06.2004
Ort: Oben bei Mutti :-)
Beiträge: 728
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Naja....hier besteht ja nicht so viel Eskalationsgefahr wie beim BSthread...von daher geb ich hier auch mal meinen Senf dabei....
<Sandäcke stappelt und Helm anzieht> Ich bin während meiner Bewerbungsphase letzes Jahr auch zu verschiedenen Tests geladen worden.....meist waren es mittelständige bis grössere Firmen ie das gemacht haben....bei kleinen unternehmen konnte man davon ausgehen, dass man direkt zu einem Gespräch eingeladen wurde und manche "Testfragen" halt verbal gestellt wurden....oder auch die Anfrage auf ein wöchiges Praktikum war auch sehr beliebt.... Bei Firmen die Einstellungstests gemacht haben waren in einer Sache häufig gleich nämlich die Abfrage von Basisqualifikationen wie z.B. logisches Denken und viele Dinge Angela auch aufgezählt hat.....doch fast jeder Test hatte was für die Firma typisches wo die firma in der ich bin auch keine Ausnahme bin ....wir erwarten zwar nicht das unsere Bewerber im Vorraus direkt alles wissen was IT angeht. Nur wird hier, aufgrund unseres Tätigkeitsgebietes viel Wert auf Mathe gelegt, und das spiegelt sich auch bei uns im test wieder. Obwohl ich auch immer wieder feststellen musste das in vielen Tests vielen Firmen auch sehr fachspezifische Dinge abgefragt wurden....auch manche von denen die Bewerber fast alle noch nie was gehört haben....so ist dann bei manchen Auswahlverfahren die Wahl auf Leute gefallen die emense Vorkenntnisse hatten....meist Leute die ein Informatikstudium abgebrochen haben..... Ich bin auch der Meinung wie Angela....das Vorkenntnisse im IT-Bereich von Nutzen sind weil sie auch manchmal imho das Interesse auf dem Gebiet des Bewerbers wiederspiegeln können. Mein Ausbilder macht das bei Gesprächen manchmal so, dass er halt fragt worin sich der Bewerber denn auskennt oder privat mit beschäftigt. Wenn dann z.B. Webseiten erstellen oder Netzwerke kommen würde, würde er den Bewerber bitten ihn was darüber zu erzählen. Mein Ausbilder erwartet dann allerdings keinen tiefgründigen und detaillierten Vortrag über die Materie ihm gehts nur darum aus dem folgenden Dialog rauslesen zu können ob der Bewerbe interesse an der Materie hat und auch dahinter steht.... Von daher bin ich auch der Meinung das man eher die Basisqualifkationen testen sollte und auch wie gross das Interesse des Bewerbers ist.....weil diese beiden Dinge meiner Meinung nach wirklich ein elementares Kriterium darstellt. Obwohl ich auch der Meinung bin das die einen oder anderen Vorkenntnisse nur von Vorteil sein können. nach dem Motto "man sollte wenigstens schonmal was davon gehört haben" ![]() so dez woaz! </Sandäcke stappelt und Helm anzieht>
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"Wir haben schon Unwahrscheinlicheres erleben und akzeptieren müssen." (Atlans Extrasinn) wie wahr ![]() Ich: http://www.fi-ausbilden.de/phpBB2/vi...hp?p=1125#1125 Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden. Gerhart Hauptmann |
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#10 | |
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Erfahrener Benutzer
Moderator
Registriert seit: 11.11.2003
Ort: Hannover
Beiträge: 4.905
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Sandsäcke h3h3...
Zitat:
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Thomas Esders Die Seite für Fachinformatiker-Ausbilder: http://www.fi-ausbilden.de Ich: http://www.fi-ausbilden.de/forum/sho...73&postcount=2 |
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