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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.11.2003
Beiträge: 2
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Hallo zusammen,
im Ausbildungsblock der Fehleranalyse kämpfe ich immer noch damit, sinnvolle Fehler zu simulieren, bei denen das nötige KnowHow nicht das, gemäß Rahmenplan, notwendige Wissen wesentlich übersteigt und torotzdem die Praxis im Auge behalten wird. Bisher wurde ein Serversystem von mir an den verschiedensten Stellen manipuliert, so das z.B. ein Dienst ausgefallen war (z.B. HTTP, DNS), doppelte IP-Adressen vergeben wurden. Oder auch Hardwarefehler wurden eingebaut, Stecker gezogen. Wie sieht es aber z.B. mit Fehlern aus die weitere "Fehler" auslösen, oder mehrere Probleme hervorrufen? Und wie ist die Lösung des Problems zeitlich sinnvoll zu bewerten. Also, für gute Ideen bin ich dankbar :P |
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#2 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 11.11.2003
Beiträge: 8
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Also, ich denke, es darf ruhig etwas "komplexer" sein. Erstmal langsam anfangen und dann sieht man ja, wie gut der Azubi ist... Rückschritte bei Mißerfolg einplanen um die Motivation zu erhalten und nicht zu lange im eigenen Saft schmoren lassen...
Eine zeitliche Beurteilung ist natürlich etwas schwierig. Auch da kommt es wohl meiner Meinung nach auch den Azubi an. Ein mancher könnte es schnell und ist einfach nur faul, für einen anderen ist einfach ne halbe Stunde zu wenig. |
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#3 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.01.2004
Ort: Rickenbach/Hottingen
Beiträge: 10
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Also ich denke es darf schon ein wenig komplexer sein, die Mädels und Jungs im "Ausbildungsalter" sollten schon gefordert werden. Ich kann mich da nur anschließen. Natürlich muss auf den Einzelnen hierbei eingegangen werden...zu lange schmoren lassen ist nicht gut, da wird schnell die Lust verloren gehen. Aber wenn die Lösung dann (fast) alleine, oder auch im Team erarbeitet wurde ist der Stolz natürlich grösser, das motiviert...
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Smash your head on keyboard to continue! |
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 10.12.2003
Ort: Hennef (Sieg)
Beiträge: 58
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Also, bei uns ist es so, dass die Azubis direkt mit den Kundenprojekten, also dem realen Leben groß werden. wenn sie die Probleme nicht bewältigen können, steht ihnen jederzeit jemand zur Unterstützung zur Verfügung, bzw. es wird im Vorfeld bereits einiges geklärt, wenn klar ist, dass sie das noch nicht wissen können.
Auf diesem Weg sind sie immer ganz nah am wirklichen Tagesablauf und darin auch vollständig integriert. So lerne sie auch frühzeitig die Kunden kennen und auch, mit ihnen umzugehen. |
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Moderator
Registriert seit: 11.11.2003
Ort: Hannover
Beiträge: 4.956
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Jo, früh mit zum Kunden find ich auch gut (s. anderes Posting). Ich kann mir aber vorstellen, daß man in einem Abschnitt "Fehleranalyse" auch schön Fehler vorbereiten kann. Diese sollte man nach Schwierigkeitsgrad entsprechend staffeln, so daß die "Hammer" zum Schluß kommen...
So eine Fehlersituation würde mich interessieren. Kannst Du mal ein bißchen was von Deine Testszenarien hier darstellen?
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Thomas Esders Die Seite für Fachinformatiker-Ausbilder: http://www.fi-ausbilden.de Ich: http://www.fi-ausbilden.de/forum/sho...73&postcount=2 |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Moderator
Registriert seit: 07.06.2004
Ort: zu Hause
Beiträge: 2.023
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am wichtigsten ist hier wohl, das man den leuten das entsprechende denken beibringt und vorallem zusammenhänge. bin zwar kein ausbilder, hab aber gelegentlich mit praktikanten aus lehre und studium zutun. es fehlt prinzipiell selten an wissen, nur daran, wie mans anwendet.
auf die frage zurückzukommen: geeignete, leicht zu simulierende fehler: alles um die rechtevergabe. da sind auch die folgefehler vorprogrammiert. bei hardwarefehlern macht es sich nicht schlecht, wenn man defekte baugruppen hat, oder solche, die man ohne schaden anzurichten kaputt machen kann. zb kann ein leicht flatterndes bit im ram, den tabelspace einer datenbank zerschießen und damit den ganzen db server lahmlegen obwohl das betriebssystem noch ganz munter ist...aber sowas kann man wohl nur erklären und nicht simulieren |
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#7 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.02.2005
Beiträge: 11
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Bei Netzwerken in unserer Größenordnung und bei der Vielzahl unserer User kommt es häufiger zu allen möglichen Fehlern, deswegen muss ich da meist nicht viel vorbereiten. Mein Azubi wird deswegen vor allem auf die Basics getrimmt. Letztendlich kann ich ja nahezu jeden Fehler auf das Basiswissen runterbrechen und es dann auf die Situation übertragen. Hat der Azubi erst einmal diese Fähigkeit erlernt, also festgestellt, dass er mit seinem Basiswissen den Fehler analysieren und die Fehlerquelle feststellen kann, ist es eigentlich egal wie schwer eine Aufgabe ist.
Ich gebe ihm dann Zeit sich das Problem anzusehen und stehe für Fragen zu Verfügung, solange er sich die Fragen nicht selber beantworten kann ![]() Ist er mit seiner Fehleranalyse fertig, gehe ich sie mit ihm durch. Passt das alles, lasse ich mir von ihm Lösungsvorschläge geben und setze sie dann gemeinsam mit ihm um. Mit gemeinsam meine ich, dass er das bei kleinere Dingen ruhig komplett alleine machen kann, wenn es aber z.B. eine komplett neue Software für ihn ist, wo er nur weiß, was der Fehler ist, er aber nicht weiß, wo e ihn in der Software beheben könnte, leite ich ihn ein klein wenig und zeige ihm parallelen zu ihm bekannten Produkten. Beispiel: Auf Betriebssystem Ebene abeite ich deswegen noch sehr gerne mit einer beliebigen DOS Variante und arbeite mich dann mit dem Azubi über die verschiedenen Windows Varianten (von 3.11 - XP) durch. Dabei werden dann häufige Fehler simuliert, wenn mölich mit kleinen Abweichungen, so dass der Azubi für sich selbst sagen kann "Moment, dass hatten wir doch schon ähnlich bei DOS oder Windows 9x" und dementsprechend sein Wissen auf seine Basics runterbricht. Ansetze die ich dafür nutze sind zum Beispiel: - Wege der Druckerkommunikation - Hardware Ressourcenverwaltung (IRQ, DMA usw.) - Arbeit mit defekten Datenträgern und Speicherriegeln - Fehlerhafte Treiber zur Verfügung stellen - Betriebssystem zerschiessen / manipulieren - usw. Gibt da recht viel, die meisten Ideen kommen auch spontan und ergeben sich aus den Lösungsversuchen des Azubis. Wenn ich feststelle, dass er auf einem Lösungsweg recht holperig unterwegs ist, stelle ich ihm mit der nächsten Aufgabe an genau der Stelle eine Falle, aus der er sich dann selber wieder befreien darf ![]() Je nach Kenntnissstand des Azubis dürfte es somit keine Aufgabe geben die wirklich zu schwer ist (Ausnahmen sind selbstverständlich Systeme mit denen er noch nie gearbeitet hat und deren Architektur sich nur schwer auf sein Wissen übertragen lassen). Gruß, 2-frozen
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Ich: http://www.fi-ausbilden.de/phpBB2/vi...ighlight=#3451 |
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
Moderator
Registriert seit: 11.11.2003
Ort: Hannover
Beiträge: 4.956
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Danke für die ausführlichen Informationen! Ich werde mal schauen, ob ich dafür nicht einen geeigenten Platz auf der Seite finde...
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Thomas Esders Die Seite für Fachinformatiker-Ausbilder: http://www.fi-ausbilden.de Ich: http://www.fi-ausbilden.de/forum/sho...73&postcount=2 |
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