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#1 |
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Erfahrener Benutzer
Moderator
Registriert seit: 11.11.2003
Ort: Hannover
Beiträge: 4.956
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Hi!
Ich bin am Überlegen, ob ich auch am Prüfungsausschuß teilnhemen soll und hab daher ein paar Fragen: 1. Wie? Wie kann man überhaupt daran teilnehmen? Muß man bestimmte Bedingungen erfüllen? Welche? 2. Zeitaufwand? Wieviel Zeitaufwand steckt hinter der Teinnahme? 3. Aufgabengebiete? Was tut man überhaupt alles im Prüfungsausschuß? 4. Sinnvoll? Wer von Euch ist im Prüfungsausschuß und wie bewertet Ihr das Ganze? Ist es ok oder nur läßtig? 5. Ende? Kann man einfach so wieder aufhören oder ist man erstmal gebunden? 6. Freistellung? Wird man vom Arbeitgeber für die Arbeit im PA freigestellt? ANspruch darauf? Besten Dank!
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Thomas Esders Die Seite für Fachinformatiker-Ausbilder: http://www.fi-ausbilden.de Ich: http://www.fi-ausbilden.de/forum/sho...73&postcount=2 |
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#2 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 19.01.2004
Ort: Wolfsburg
Beiträge: 9
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Hi,
warum solltest Du nicht am Prüfungsausschuß teilnehmen, bringt doch Vorteile für Deine Azubis. 1. Wende Dich einfach an Deine zuständige IHK Stelle und lasse Dich zu einem Prüfungsausschußmitgleid berufen. Die IHK wird dann von Dir einen Lebenslauf mit Qualifikationen verlangen und das wars. 2. Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen nur zu Prüfungen ist man halt ein gefragter Mann bzw Frau. 3. Das Aufgabengebiet bezieht sich größtenteils auf die auf die Projektarbeiten, die zu bewerten sind. So wie ich es weiß, wird man vom Arbeitgeber freigestellt, da man dor die eigene Firma vertritt. Ein Beendigung der Mitgliedschaft, soll jeder Zeit möglich sein. Gruß, Thomas |
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#3 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 29.01.2004
Ort: Mannheim
Beiträge: 451
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Zitat:
Da gibt's die Beurteilung der Projektanträge - dann kommt die schriftliche Prüfung + Korrektur - und dann kommt die Korrektur der Projektdoku. Und dann die Präsentation und das Fachgespräch. Und dann stehen schon wieder die nächsten Projektanträge an. Der Aufwand ist natürlich abhängig davon, wie viele Prüfer Ihr seid - und wie viele Prüflinge es gibt. GG
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Meine HPs: http://www.tcp-ip-info.de und http://www.fachinformatiker-systemintegration.info Meine Musik: http://www.lastfm.de/user/TschiTschi126/ >>> Sei nett zu Deinem Azubi, er könnte später 'mal Dein Chef werden! <<< |
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#4 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 17.09.2006
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 20
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Hallo zuammen,
auch wenn die Fragen vor einiger Zeit gestellt worden sind, will ich doch einmal aus meiner Erfahrung als Prüfer (IT SE) antworten. Alle Aspekte können bei der Komplexität der Zusammenhänge in dieser kurzen Form leider nicht angesprochen werden. Da empfehle ich zusätzlich ein Prüferseminar. 1) Die Berufung mit einer entsprechenden Urkunde erfolgt durch die Kammer. Theoretisch werden PA-Mitglieder von Fachgewerkschaften, Berufsschulen und Kammern (nicht: Arbeitgeberverbände) vorgeschlagen/benannt. Kammern können Prüfer bei Mangel an geeigneten Vorschlagen selber berufen und der unterbesetzten "Gruppe" zuordnen. Man kann seinen Chef bitten, dass er einen bei der IHK vorschlägt, oder beim PA-Vorsitzenden und der Kammer auch selber sein Interese bekunden. Fachliche Eignung im betreffenden Beruf ist Voraussetzung. Letztlich gibt es jedoch kein qualitätsgesichertes Verfahren und die Kompetenz der Prüfer - und damit Qualität der Prüfungen - hängt vom eigenen Engagement der Prüfer und Kammersachbearbeiter ab. 2) TschiTschi hat dazu schon Einiges gesagt. 6 Azubis bei einem PA mit 2 Unterausschüssen von je 5 Prüfern machen pro Prüfer natürlich weniger Arbeit als 24 Azubis bei 3 Prüfern. Hängt also von den Zahlenverhältnissen und allgemeiner Aufgabenstruktur ab. Nicht jeder Prüfer muss die schriftlichen Teile mit beaufsichtigen oder in der Winterprüfung mit arbeiten. Summe der zeitlichen Aufwendungen nach Anteil an den Arbeiten des PA nach Aufstellung unter Punkt 3. Kopien von Projektdokus könnten auch von mehreren Mitgliedern zuhause bearbeitet werden, das muss aber im Ausschuss diskutiert und abgestimmt werden. Schätzung: Projektantrag 15 Minuten, Doku 1 bis 2 Stunden. Das hängt aber von der Erfahrung als Prüfer und der eigenen Sachkunde im jeweiligen Thema und den Unterlagen selber ab. Mündlicher Teil: etwa 1 Std. pro Prüfling inkl. Vorbereitung aufs Fachgespräch und Ergebnisdiskussion sollte man schon rechnen. 3) Der PA führt die Prüfungen - prinzipiell: autonom - gemäß der Prüfungsordnung durch und veranwortet sie; die IHK organisiert (nur). Systematische Übersicht über die Aufgaben des PA (und der IHK) unter: http://www.kibnet.org/it-ausbildung/...ung/index.html Aufgaben innerhalb des PA können natürlich aufgeteilt werden; das meiste bleibt dem PA-Vorsitzenden zu tun. 4) Ja - Toll! Man lernt immer selber etwas dazu, und zwar fachlich aus Gesprächen mit den anderen Prüfern und oft auch aus den Projektdokus und schriftlichen Aufgaben. Was sind gerade aktuelle Entwicklungen im Markt? Danach entstehen ja die Projekte. Eigene Softskills: durch Prüferschulungen (bieten die Kammern an, ggf. nachfragen) und verantwortungsvolle Bewertung in den Prüfungen 5) Man könnte jederzeit aufhören. Wäre aber schade. 6) Es beseht ein Recht auf Freistellung, mit Weiterzahlung der Bezüge. Die Akzeptanz hängt aber z.T. von einem generellen Gefühl der sozialen Verantwortung des Unternehmens ab. Kommentarliteratur zum Berufsbildungsgesetz: "Ein Prüfungsausschussmitglied ist grundsätzlich für die Prüfertätigkeit vom Arbeitgeber freizustellen, und zwar gem. § 616 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch unter Fortzahlung der Bezüge." (BBiG Kommentar für die Praxis, Wohlgemuth, 2.Auflage, Köln 1995) Beste Grüße 1pruefer |
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#5 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 29.01.2004
Ort: Mannheim
Beiträge: 451
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Zitat:
Gute Projekte sind allerdings durchaus in weniger als 1 Std. durch. GG
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